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Aktuelles aus Fachbereich und ÖH

Invitation to lecture of Roger Assaker

(29.3.2017) The Department for Lightweight Constructions cordially invites to the lecture of Dr. Roger Assaker, Co-Founder & CEO of 2017-03-29 Assaker.jpge-Xstream engineering from Luxemburg: Multi-Scale Modelling - From the University Research to Industrial Application

Assaker will illustrate in his talk how we used state of the art academic research on Mean-Field and Finite Element based homogenization to develop the Digimat multi-scale material modeling platform. The application of Digimat will be illustrated with Digimat applications for material and structural engineering of a variety of multi-phase materials used across industries. Some of the challenge ahead and future outlook will then be discussed.

Dr. Roger Assaker is a Technology Entrepreneur. He is the co-founder and CEO of eXstream engineering, a software and engineering services company 100% focused on advanced material modeling. Roger holds a PhD and MS in Aerospace Engineering with a strong focus on nonlinear computational mechanics where he totals more than 20 years of experience. He complemented his engineering education with an MBA in International Business and several advanced technology, business and entrepreneurship courses from prestigious universities such as MIT. In parallel to growing e-Xstream to be the world leader in advanced composite modeling, Roger is the Vice Chairman of NAFEMS Composite Working Group and an active member of other technical material associations such as SPE and SAMPE.

It is our pleasure to invite you to this event; we would be delighted with your presence!

Where: JKU Linz, Science Park 2, room S2048
When: Thursday, April 6, 2017, 11:00 o‘clock

Links:

http://www.ikl.jku.at/institute/seminar-talks/

http://www.jku.at/content/e213/e63/e59/index_ger.html?record_id=e328267

Eishockey: Wanderpokal geht an Absolventen

(22.3.2017) Am 16. März 2017 fand bereits zum 17. Mal das legendäre Mechatronik-Eishockeymatch „Studenten versus Absolventen“ 2017-03-22 StV_Mechatronik_Mannschaften Eishockey.jpgin der Linzer „Keine Sorgen EisArena“ statt. Die Absolventen setzten sich in einem spannenden Spiel mit einigen nervenzerfetzenden Szenen gegen die Studenten knapp durch und übernahmen in diesem Jahr den heiß begehrten Wanderpokal.

Bereits in der ersten Minute des Spiels gelang es den Absolventen zwei Tore zu schießen. Im Laufe des ersten Drittels liefen die Studenten jedoch zu ihrer Höchstform auf und schossen insgesamt vier Tore in den ersten 20 Minuten. Mit einem Spielstand von 3:4 gingen die Studenten in die erste Pause.

Im zweiten Drittel erzielten die Absolventen drei Tore, während die Studenten nur zweimal den Puck ins Netz katapultierten. Somit ging es mit einem Punktegleichstand von 6:6 ins Finale.

Die beiden Mannschaften lieferten sich ein hartes Kopf-an-Kopf Rennen, wobei es den Absolventen in der letzten Minute gelang, 2017-03-22 StV_Mechatronik_Eishockeyspiel.jpgdas entscheidende Tor zu schießen. Mit einem Spielstand von 10:9 wurde das Spiel zu Gunsten der Absolventen beendet.

Gratulation an die Mannschaft der Absolventen zu ihrem Sieg!

Mit sensationellen vier geschossenen Toren unterstützte Sebastian Lifka die Mannschaft der Studenten. Bemerkenswert dabei ist, dass Sebastian dabei in jedem Drittel in der exakt gleichen Minute ein Tor geschossen hat, - ob das Zufall war?

Ernsthafte Verletzungen hat sich bei dieser Veranstaltung zum Glück niemand zugezogen, obwohl es manchmal den einen oder anderen „aufplattlte“.

Mithilfe vieler freiwilliger Helfer konnten die Zuschauer und Spieler mit Leberkässemmeln vom Leberkas Pepi und Getränken 2017-03-22 StV_Mechatronik_Blechatroniker Eishockey.jpgverköstigt werden. Ein großes Dankeschön geht daher an alle Sponsoren und fleißigen Mitarbeiter, welche Jahr für Jahr mithelfen, das Eishockeymatch zur Tradition zu machen. Fast schon genauso legendär wie das alljährliche Eishockeyspiel selbst ist die musikalische Umrahmung. Die „Blechatroniker“, eine Gruppe lustiger Musikanten, sorgten mit Polka, Märschen und modernen Liedern für beste Stimmung.

Thomas Knoll und Gregor Waizenauer, StV Mechatronik, mechatronik@oeh.jku.at

Zur Erinnerung
Stammtischtermine der Mechatronik:
Dienstag, 04. April
Dienstag, 09. Mai
Dienstag, 13. Juni
Diese finden in der KHG Kellerbar statt. Wir, die StV Mechatronik freuen uns auf euer Kommen!

Labor für kreative Robotik

(27.2.2017) Wie sollen die Roboter der Zukunft gestaltet sein, was sollen sie können und wie sollen sie mit dem Menschen zusammenarbeitenZweibeiner_hinten_klein.jpg und kommunizieren? Diesen Fragen wird im „Labor für kreative Robotik“ nachgegangen, das von der Kunstuniversität Linz geführt wird und an dem unter anderem das Institut für Robotik und das AEC beteiligt sind.

In einem ersten Schritt geht es um individualisierte Fertigung mit Hilfe von Robotern: Statt wie bisher die Fertigung nach Fernost auszulagern, soll die Fertigung mit Robotern intelligent werden und vom Design eines Produkts bis zur Produktion komplett kontrolliert werden können. Die Produkte sollen anpassbar werden, anstelle von nur Massenfertigung soll also individualisierte Massenfertigung („mass customization“) treten. Um hier zu Lösungen zu kommen, wird mit Klein- und Mittelbetrieben im Bereich Design, Architektur und Handwerk zusammengearbeitet.

In einem zweiten Schritt soll der Roboter zur Schnittstelle zwischen digitaler und physischer Welt werden und in digitaler, interaktiver Kunst, ebensolchem Design und mit Industriepartnern angewendet werden.

Im dritten Schritt geht es um die Entwicklung der Mensch-Roboter-Kollaboration. Dafür sollen neue, kreative Konzepte entwickelt werden, wie Menschen mit Robotern und umgekehrt auch Roboter mit Menschen kommunizieren können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Sicherheit und kollaborativen Robotern.

Das „Labor für kreative Robotik“ wurde im Rahmen der „Hochschulraum-Strukturmittel“ beantragt. Alle drei Jahre schreibt das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft diese „Hochschulraum-Strukturmittel“ aus. Alle Universitäten können sich mit Projekten an dieser Ausschreibung beteiligen. Die JKU hat mehrere Projekte eingereicht und auch bewilligt bekommen, am „Labor für kreative Robotik“ ist sie als Partner an Bord.

Praktikum bei der NASA: Mit dem Rad zur 85-Stunden-Woche

(13.2.2017) Hannes Gamper hat es für sein Mechatronik-Studium von Tirol nach Linz verschlagen. Und für ein 2017-01-24 Gamper NASA.jpgAuslandssemester nach San Francisco. Was zur Folge hatte, dass er letzten Sommer ein Praktikum in Los Angeles an einem Labor der NASA, dem Jet Propulsion Laboratory (JPL) absolvierte. Drei Monate, in denen die Arbeitswoche 85 Stunden hatte, und die eine erfrischende Erkenntnis brachten: Die Ausbildung an der JKU ist hervorragend.

Hannes Gamper ist Masterstudent am Institut für Robotik. Während seines Auslandssemesters in San Francisco besuchte er den Open House Day des JPL in Los Angeles und kam ins Gespräch mit DI Robert Karban, einem Senior Developer der NASA, der ziemlich schnell von den Fähigkeiten des jungen Tirolers überzeugt war.

Ein Praktikum am JPL ist aber nicht leicht zu bekommen, schon gar nicht für einen foreign national.

Diese Hürden hat Gamper überwunden, ebenso wie seine Zweifel im Vorfeld, ob er denn den Anforderungen der NASA überhaupt gerecht werden könne. Er bekam bereits vor dem Praktikum mitgeteilt, worin seine Aufgaben am JPL bestehen werden. „Ich sollte während meines Praktikums zwei Plug In`s für Magic Draw schreiben und habe mich vorher schon gründlich eingelesen, da das Schreiben von Software in der Mechatronik nicht unbedingt ein Schwerpunkt ist.“

In Kalifornien angekommen musste Gamper sich um eine Unterkunft kümmern, die er schließlich in Form eines Zimmers bei einem jungen, kletterbegeisterten Ehepaar, die auch beide bei der NASA arbeiten, fand. „Das kam mir als Tiroler Berg-Freak natürlich sehr gelegen!“ Damit war er in der Nähe des JPL untergebracht und konnte mit dem Rad zur Arbeit fahren.

Am JPL bekam Gamper einen Mentor und einen Co-Mentor zugeteilt, hatte ein eigenes Büro, war bei Meetings dabei und musste am Schluss eine einstündige Endpräsentation über seine geleisteten Arbeiten vor einem 30-köpfigen NASA-Auditorium halten.

Sehr hilfreich war das vorangegangene Studiensemester an der CSUEB in San Francisco, da er so sprachlich keine Probleme hatte. Aber auch fachlich fand er sich schnell zurecht: „Das gehört zu meinen schönsten Erinnerungen, dass ich schnell den Eindruck bekam, dass wir an der JKU wirklich hervorragend ausgebildet werden und ohne weiteres mithalten können.“ Dabei überzeugte Gamper auch die KollegInnen bei der NASA mit seiner Arbeit, denn das Ergebnis übertraf deren hohe Erwartungen und die beiden von ihm entwickelten Plug In`s wurden in den weltweiten Release von Magic Draw aufgenommen. Magic Draw ist ein Programm für Systems Engineering und wird sowohl von der NASA als auch von vielen internationalen Konzernen wie z.B. Boeing verwendet.

Zudem wurde Gamper eine Master-Arbeit am JPL und eine Master-Stelle am California Institute of Technology angeboten.

Zunächst möchte Gamper sein Studium an der JKU abschließen, eine Masterarbeit in Zusammenarbeit mit der NASA schreiben. Und danach? „Gönne ich mir eine Reiseauszeit und anschließend bin ich offen für neue, interessante Herausforderungen.“

imPACts mit hohem Impact

(10.2.2017) Dem K-Projekt imPACts, das Forschung für die chemische und biochemische Prozessindustrie betreibt und2017-02-10 imPACTs Labor 1.png von der RECENDT GmbH geleitet wird und an dem unter anderem das Institut für Mikroelekronik und Mikrosensorik beteiligt ist, wurde nun bei einer Zwischenevaluierung sozusagen höchster Impact bescheinigt: Die Projektergebnisse wurden vom Fördergeber FFG und von internationalen FachgutachterInnen genauestens unter die Lupe genommen und exzellent bewertet.

Von den GutachterInnen wurden eine Reihe bereits erzielter „exzellenter Ergebnisse“ gelobt, die wissenschaftliche Qualität und die Reputation der mehr als 100 beteiligten ForscherInnen aus neun Forschungseinrichtungen und elf Unternehmen herausgestrichen, und auch die Relevanz der durchgeführten Arbeiten für die Industrie bestätigt. Besonders beeindruckt zeigte sich das GutachterInnenteam auch vom Commitment und der Begeisterung der Partner – insbesondere der beteiligten Unternehmen.

Besonders spannende Ergebnisse sind sowohl in unterschiedlichen Verbesserungen der diversen prozessanalytischen Messmethoden gelungen, als auch in der Entwicklung neuer Zugänge und Methoden für die durchgängige Abbildung von chemischen Prozessen in Computer-Modellen. Somit können neuartige Prozessmodelle mit besseren Echtzeit-Messdaten „gefüttert“ und daraus gänzlich neue Information über Prozesszustände generiert werden, die bislang einfach nicht zugänglich waren.

Mittels neuer und verlässlicher Mess- und Auswertungsmethoden können chemische Produktionsanlagen optimiert betrieben werden – das heißt ökonomisch und ökologisch sparsamer arbeiten.

Aus Patenten und einer cloudbasierten Lösung für die Prozessindustrie 4.0 sollen mittelfristig neue Geschäftsfelder entstehen. Aus den Umsetzungen der neu entwickelten Lösungen in den Prozessen der beteiligten Industriepartner ziehen diese zum Teil schon jetzt laufend Vorteile in der täglichen Arbeit.

ImPACts wird noch zwei Jahre fortgeführt, dann steht die Endevaluierung an.