Sie sind hier: Startseite / Aktuelles aus Fachbereich und ÖH / Labor für kreative Robotik

Labor für kreative Robotik

(27.2.2017) Wie sollen die Roboter der Zukunft gestaltet sein, was sollen sie können und wie sollen sie mit dem Menschen zusammenarbeitenZweibeiner_hinten_klein.jpg und kommunizieren? Diesen Fragen wird im „Labor für kreative Robotik“ nachgegangen, das von der Kunstuniversität Linz geführt wird und an dem unter anderem das Institut für Robotik und das AEC beteiligt sind.

In einem ersten Schritt geht es um individualisierte Fertigung mit Hilfe von Robotern: Statt wie bisher die Fertigung nach Fernost auszulagern, soll die Fertigung mit Robotern intelligent werden und vom Design eines Produkts bis zur Produktion komplett kontrolliert werden können. Die Produkte sollen anpassbar werden, anstelle von nur Massenfertigung soll also individualisierte Massenfertigung („mass customization“) treten. Um hier zu Lösungen zu kommen, wird mit Klein- und Mittelbetrieben im Bereich Design, Architektur und Handwerk zusammengearbeitet.

In einem zweiten Schritt soll der Roboter zur Schnittstelle zwischen digitaler und physischer Welt werden und in digitaler, interaktiver Kunst, ebensolchem Design und mit Industriepartnern angewendet werden.

Im dritten Schritt geht es um die Entwicklung der Mensch-Roboter-Kollaboration. Dafür sollen neue, kreative Konzepte entwickelt werden, wie Menschen mit Robotern und umgekehrt auch Roboter mit Menschen kommunizieren können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Sicherheit und kollaborativen Robotern.

Das „Labor für kreative Robotik“ wurde im Rahmen der „Hochschulraum-Strukturmittel“ beantragt. Alle drei Jahre schreibt das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft diese „Hochschulraum-Strukturmittel“ aus. Alle Universitäten können sich mit Projekten an dieser Ausschreibung beteiligen. Die JKU hat mehrere Projekte eingereicht und auch bewilligt bekommen, am „Labor für kreative Robotik“ ist sie als Partner an Bord.